Jacqueline Vahabzadeh

HEILPRAKTIKERIN FÜR PSYCHOTHERAPIE

Eigenmotivation als Antrieb – Mein beruflicher Weg

In meinem Leben spielt Kommunikation und Sprache sowie der Umgang mit starken Persönlichkeiten eine große Rolle. Nach meiner Ausbildung bei UPS in der Logistikwelt, einer absoluten Männerdomäne zu der Zeit, zog es mich ins Ausland. Neue Branche, neue Sprache. Ich startete bei einem Tochterunternehmen von Dow Chemicals. Gefühlt konnte ich nichts verwenden, was ich gelernt hatte, aber ich war einfach zu neugierig, um aufzugeben. Und da war der rote Faden. Ich lernte fließend Business Englisch.

Ich ging zurück in die Logistik und flog in die schönsten Städte Europas, hielt Meetings ab und residierte in tollen Hotels. Der Vertrieb bot mir Abwechslung und verlangte mir gleichzeitig eine extreme Portion an Flexibilität ab. Es folgten die größten Logistikkonzerne Europas und weltweit, UPS, DPD, Hermes und GLS.

Was ich brauchte, um durchzuhalten? Ein hohes Maß an Eigenmotivation, denn Vertrieb ist ein ständiges auf und ab. Da ich das offensichtlich ganz gut konnte, begann ich, Kollegen zu coachen und las den „one-minute-manager“ von Kenneth Blanchard und wusste, die Operative braucht Motivation, um Qualität zu liefern. Also packte ich mit an. Ärmel hoch, mitarbeiten, Musik an und los ging die wunderbare Reise. Was Menschen bewegen können, wenn sie motiviert sind und sich wertgeschätzt fühlen, unglaublich! Ich hielt viele Motivationsveranstaltungen in Eigenregie. Mein Feuer war entfacht.

Eigenmotivation als Antrieb

Mit meinen 2 Kindern kam die Sesshaftigkeit und mein Nomadendasein fand ein Ende. Und wieder musste ich mich neu erfinden. Was ich gelernt hatte? Organisation und Struktur! Und so begann meine Karriere im Qualitätsmanagement. Schnell wurde daraus Prozessmanagement, denn Nachhaltigkeit braucht verlässliche Prozesse. Innerhalb kurzer Zeit wurde ich „Head of Fulfillment“ – eine Position, die sich jede Mutter auf die Visitenkarte schreiben sollte.

Und wieder spielte Kommunikation eine Rolle – wenn ich einen Menschen erreichen möchte, muss ich seine Sprache sprechen.

Kommunikation und Körpersprache

Mir wurde bewusst, wie die Art der Sprache, der Körpersprache, die Mimik und die Gestik auch die Gefühlswelt beeinflussen.
Wenn ich Prozesse definiere, müssen die Menschen, die diese Prozesse anwenden, sie verstehen. Prozessmanagement bot mir die Möglichkeit, den Menschen ein Spielfeld zu geben, auf dem sie sich wohl fühlen können.
Das war allerdings eine Menge Theorie und vor allem, wenig Auslauf. Meine Außendienstseele führte mich zurück in die Logistik, in den Außendienst.
Aber ich merkte, dass das allein nicht ausreichend war und was mir fehlte, war ein eigener Coach. Ich hatte für einen Moment das Gefühl, still zu stehen, nicht mehr zu wachsen.

Persönliches:
Ich möchte nie aufhören zu wachsen, mir meine Neugier bewahren und dies mit anderen Menschen teilen.

Ausbildung:
Eine gelungene Ausbildung ist für mich, wenn Herz und Verstand im Einklang sind und ich beides ausstrahle.

Erfahrungen:
„Unsere Wünsche sind Vorgefühle der Fähigkeiten, die in uns liegen, Vorboten desjenigen, was wir zu leisten imstande sein werden.“
Johann Wolfgang von Goethe

Kenntnisse:
Sind wie Dünger. Sie lassen uns wachsen und zeigen uns neue Wege.

Stärken:
„Wesentliche Dinge im Leben sind nicht zuletzt der Humor und die Fähigkeit, über sich selbst zu lachen.“
Yehudi Menuhin

Schwächen:
„Sind für mich Stärken, die nur auf den richtigen Moment warten.“
Jacqueline Vahabzadeh

Mein Weg in die Familienpraxis-Hamburg

Schnell bin ich auf einen professionellen Coach gestoßen. Sie stand im Leben, beruflich und privat. Und hier war ich gelandet: In der Familienpraxis-Hamburg, bei Diana Krohn.

Ihre Art, neue Perspektiven aufzuzeigen, ihre Leichtigkeit, ihre Kompetenz und ihre Passion haben mich einfach fasziniert.
Ich entschloss mich, noch während des Coachings bei ihr, eine Ausbildung zum Heilpraktiker für Psychotherapie zu machen. Es folgten viele weitere Fachaus- & Fortbildungen in den Bereichen Kinder- Jugend & Familien, Kognitiver Verhaltenstherapie, Gesprächstherapie nach Rogers und vor allem, eine Herzensangelegenheit – pferdegestützter Coach.

Gemeinsam sind wir gewachsen und wachsen weiter.

Und weil es einfach passte, stieg ich mit in die Familienpraxis-Hamburg ein. Ich habe jetzt die Möglichkeit, den Teil, der mir vorher fehlte bei anderen Menschen auszugleichen und vor allem, ich bin selbst Mutter. Das ist meine Superkraft!
Ich weiß, was es bedeutet, Job & Familie unter einen Hut zu bringen.
Der Weg in die Selbständigkeit war gemacht…

Nach meinen ersten Einzelsettings mit Klienten überlegte ich, wie ich es schaffen könnte, die Menschen früher abzuholen. Ich beschäftigte mich intensiv damit, warum Menschen sich erst so spät Hilfe und Unterstützung suchen. Auch bei mir dauerte es schließlich ein paar Jahre. Dann kam meiner Partnerin und mir die Idee: Workshops müssen her – bunt – kreativ und vor allem „leicht“. Und was soll ich sagen, wir sind bunt, kreativ und vor allem leicht. Also wurde unser erstes gemeinsames Kind geboren!

Mein Weg zu KURSWECHSEL

Mit KURSWECHSEL runden wir nicht nur unser Beratungs- & Therapie-Angebot der Familienpraxis Hamburg ab, sondern wir schaffen die Möglichkeit, der „Beratung light“. Unsere Klienten können ihre Ressourcen entdecken, sich austauschen und Gemeinsamkeiten entdecken und das alles in einem exklusiven Rahmen einer wunderschönen Umgebung auf dem Gut Thansen.

Was die Zukunft bringt?

Meine Lebenseinstellung war und ist positiv. Seit meinem Weg in die psychologische Beratung und Therapie und seit der Geburt von KURSWECHSEL entstehen stündlich neue Ideen.


Meine Vision ist ein Ort für Familien, der von Wertschätzung, Individualität, Empathie und Optimismus geprägt ist. Ein Ort, an dem sich möglichst viele Themen rund um die Familie wiederfinden.

Mal sehen, wer noch in die Familienpraxis-Hamburg oder bei KURSWECHSEL so alles einzieht.